EggerhausMuseum · Altmünster am Traunsee
Das Haupthaus mit Pseudosgraffito-Fassade und Traunstein

Das Haupthaus

  • um 1700Blockbau-Obergeschoß
  • 3 EpochenFassadenmalerei
  • 1729Kästen von Simon Pyringer
  • 17 mDachstuhl, 30.000 Schindeln

Von außen

Die Fassade mit Pseudosgraffito

Das Eggerhaus fällt schon von Weitem auf: die Fassade mit Pseudosgraffito-Malereien aus drei Epochen, der mächtige Blockbau mit kleinen Fenstern und das große Schindeldach mit seinen Kaminaufsätzen. Es ist ein herausragendes Beispiel der salzburgisch-oberösterreichischen Zimmermannskunst, erkennbar an aufwändigen Holzverbindungen wie Schwalbenschwanzverbindungen und dem typischen Figurenschrot.

Pseudosgraffito an der Hausecke

Eingang

Zubau und Veranstaltungsraum

Der Zugang erfolgt über einen modernen Zubau an der Stelle des ehemaligen Stallgebäudes. Von hier gelangt man zu den sanitären Anlagen und in den Veranstaltungsraum, der 2017 adaptiert wurde. Ein Kachelofen aus dem frühen 19. Jahrhundert und ein alter Holzboden verbinden die heutige Nutzung mit der historischen Bausubstanz. Der Raum bietet Platz für 50 bis 90 Personen und bildet den Übergang zum Museum.

Saal mieten

Das Eggerhaus beim Frühlingsbeginn

Erdgeschoß

Vorhaus und Stube

Durch eine historische Tür betritt man das Vorhaus mit seinem Gewölbe und ausgewählten Fundstücken aus dem Eggerhaus. Die anschließende Stube ist das Herzstück des Hauses: mit einer Riemlingsdecke aus dem 18. Jahrhundert, grünem Kachelofen und Mobiliar aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Daneben liegen das Stubenstübl und weitere original erhaltene Räume.

Die Stube mit Riemlingsdecke

Erdgeschoß

Die Schwarze Küche

In der Rauchkuchl steht der Backofen, in dem bis heute Brot gebacken wird – beim Frühlingsbeginn, bei der Wintersonnenwende und bei „Backen – Jausnen – Schau’n“. Wie das geht, zeigt der Film „Brotbacken im Eggerhaus“.

Film: Brotbacken ansehen

Brot im historischen Holzofen

Obergeschoß

Die Hohe Stube

Über eine steile Wendeltreppe geht es ins Obergeschoß. Dunkle Räume, gealtertes Holz und der ursprüngliche Geruch machen den Zeitsprung spürbar. Besonders sehenswert ist die Hohe Stube – das kulturgeschichtliche Herz des Hauses – mit originalem Mobiliar aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, darunter frühe Viechtauer Bauernkästen aus dem Jahr 1729.

Die Hohe Stube mit Herrgottswinkel

Obergeschoß

Kammern, Haarstube und Webstube

Dörrstübl, Webstube und Vorhausstübl geben Einblick in das bäuerliche Leben vergangener Jahrhunderte: bemalte Truhen und Kästen, geschmiedete Schlösser, das Spinnrad in der Haarstube.

Die Haarstube mit Spinnrad

Das Bauerngartl

Zum Haus gehört ein Bauerngartl mit Hanichlzaun, das die Aktiven nach der Eröffnung 2003 angelegt haben. Von Frühling bis Herbst blühen hier Sonnenhut, Astern, Pelargonien und Lampionblumen.

Mit Führung durchs Haus

Juni bis September jeden Sonntag, 14:00 – 17:00 Uhr ohne Anmeldung, sonst nach Voranmeldung – Gruppen und Schulklassen jederzeit nach Vereinbarung. Schreiben Sie uns Wunschtermin und Personenzahl.

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