Rundgang

Wenn sich der Besucher nähert, wird er gefangen genommen von der beeindruckenden Fassade mit ihrer markanten Pseudosgraffito-Malerei, die aus drei Epochen stammt, dem imposanten Block mit den winzigen Fenstern, dem riesigen Schindeldach mit den weithin sichtbaren Kaminaufsätzen.

Bevor Sie das Haus betreten, werfen Sie noch einen Blick

Eggerhaus_Stadlauf den mächtigen Stadl, dessen aus handgehacktem Holz bestehendes Gerüst auch schon auf ein beträchtliches Alter zurückblicken kann. Er wurde 2007 dem Ensemble hinzugefügt und dient heute als Veranstaltungsraum.

 

Der Besucher betritt das Eggerhaus durch den modern gestalteten und vielseitig verwendbaren Eingangsbereich. dieser befindet sich einem Zubau, der an jener Stelle errichtet wurde, an der sich im alten Eckerhof das Stallgebäude befand.

 

Vom Eingangsbereich gelangt man in die sanitären Anlagen, den Multifunktionssaal und schließlich in die Stube.eggerhaus stube

 

 

eggerhaus veranstaltungsraumDer multifunktionale modern gestaltete Veranstaltungsraum eignet sich hervorragend für eine Vielzahl von verschiedenen kulturellen oder geselligen Veranstaltungen. Er bietet, je nach Bestuhlung, 50 - 90 Personen Platz und bildet sozusagen den Übergang zwischen dem modernen Zubau und dem "musealen Bereich".

 

 

 

Durch die alte Tür gelangt man in das Vorhaus.Das Vorhaus nimmt den Besucher mit seiner beeindruckenden Architektur gefangen. Die beiden Vitrinen, die Fundstücke aus dem alten Eggerhaus (etwa Münzen u.a.) und andere interessante Objekte präsentieren, fügen sich harmonisch ein.eggerhaus vorhaus

Vom Vorhaus, das auch für Veranstaltungen genützt werden kann (Ausstellungsraum, Buffet, Bar, Info-Stand etc.) gelangt man in den Mehrzweckraum, in die "schwarze Kuchl", in die Stube, in das Obergeschoss und ins Freie.

Der neugierige Besucher wird nicht nur die interessanten und aufschlussreichen Fundstücke in der Vitrine betrachten, er wird auch Gefallen finden an den hunderten von Details, die den Reiz des Hauses ausmachen.

 

Die Ausstattung des weitläufigen Blockbaus mit Originalmobiliar aus dem Eggerhaus trägt dazu bei, dass aus dem Gebäude ein richtiges historisches Baujuwel wird.

Betritt man das Obergeschoss, vollzieht sich ein richtiger Zeitsprung. Hier machen die dunklen, geheimnisvollen Räume, die verwitterten Oberflächen und der Geruch des uralten Holzes die Jahrhunderte, die schon über das Haus gezogen sind, richtig fühlbar.

Hohe Stube Herrgottswinkel Polsterkästen datiert 1729 und 1750Großes Himmelbett, Schlafstelle der Bauersleute

Das kulturgeschichtliche Herzstück des Hauses bildet die Hohe Stube, erhalten im Originalzustand mit den quadratischen Fensterchen im "Schuhformat", der Riemlingsdecke und vor allem mit dem aus der der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert stammenden Mobiliar,das zur Gänze aus dem alten Eggerhaus stammt und über zweihunderfünfzig Jahre die repräsentative Einrichtung der Hohen Stube bildetet.

 

Eggerhaus-SchrotgangAm Schluss Ihres Rundganges werfen Sie noch einen Blick auf den "Schrottgang" ("Balkon") und kehren zurück in die Gegenwart.

 

 

 

 

 

 

 

Vielleicht studieren Sie noch die reizvollen Fassadenmalereien aus drei verschiedenen Epochen, bewundern die großartige Architektur des Hauses oder lassen sich auf der Hausbank oder auf der Wiese nieder und genießen die Ruhe und den Blick auf den Traunstein und den Traunsee.